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Aargauer Zeitung berichtet über die ARA Seetal

  • Autorenbild: Lea Grossmann
    Lea Grossmann
  • vor 4 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Die Aargauer Zeitung hat am 29. Juni 2026 über die nächsten Schritte rund um die ARA Seetal berichtet. Im Zentrum stehen das überarbeitete Vorprojekt, die aktualisierten Kosten sowie der weitere Zeitplan.


Die ARA Seetal soll künftig das Abwasser von 36 Gemeinden aus dem Aargau und Luzern reinigen. Dafür wird die bestehende Anlage in Wildegg umfassend ausgebaut. Die Planung reagiert auf neue gesetzliche Vorgaben, höhere Anforderungen an die Reinigung, die Betriebssicherheit sowie auf den langfristigen Schutz der Gewässer.


Gemäss dem präsentierten Vorprojekt liegen die geschätzten Kosten bei rund 450 Millionen Franken. Die Zahl basiert auf dem aktuellen Planungsstand und weist eine Kostengenauigkeit von plus/minus 20 Prozent auf. Gleichzeitig zeigt die Wirtschaftlichkeitsprüfung: Auch wenn die Investition hoch ist, wäre ein Ausbau einzelner Anlagen in den Gemeinden insgesamt noch teurer.


Mit dem Zusammenschluss kann die Abwasserreinigung regional gebündelt werden. Gereinigtes Abwasser soll künftig nicht mehr in den Baldeggersee, den Hallwilersee, den Aabach oder die Bünz eingeleitet werden. Das entlastet die Gewässer und schafft eine Lösung, die auf kommende Anforderungen vorbereitet ist.


Der Baustart ist derzeit für das dritte Quartal 2030 vorgesehen. Anfang 2034 soll die ausgebaute Anlage den Betrieb aufnehmen. Bis dahin werden weitere Grundlagen geklärt, darunter die definitive Beteiligung der Gemeinden aus dem Luzerner Seetal sowie Fragen rund um die benötigten Flächen in Wildegg..




Abendstimmung über dem Hallwilersee mit Blick auf die Zentralschweizer Berge.

 
 
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