
ARA Seetal – saubere Umwelt für Generationen
Die Gemeinden im Seetal verbindet ein gemeinsames Ziel: Sie möchten ihr Abwasser
gründlicher reinigen, die Natur und die Ressourcen nachhaltiger schonen und dabei
erst noch Kosten sparen. Was wie die Quadratur des Kreises tönt, ermöglicht eine
gemeinsame Abwasserreinigungsanlage. Die ARA Seetal am Wildegger Aare-Ufer
soll ab 2034 all diese Anforderungen erfüllen

Klare Zielvorgabe
Das Gemeinschaftsprojekt ARA Seetal ist eine Win-win-Situation: Erstens ermöglicht die Kooperation eine 30 Kilometer lange Gewässerstrecke ohne Zufuhr von gereinigtem Abwasser. Zweitens entfernt die zusätzliche Reinigungsstufe (MV-Stufe) der Anlage Mikroverunreinigungen und Medikamentenrückstände aus dem Abwasser. Und drittens lässt sich der gesamte Phosphoreintrag in den empfindlichen Baldegger- und Hallwilersee sofort um 10 bis 20% reduzieren, was zu deren Gesundung beiträgt.


Investitionen bündeln
Detaillierte Untersuchungen und Studien zeigen, dass die ARA Seetal die gesteckten Ziele erreicht. Es ist sinnvoll, die Investitionen an einem Standort zu bündeln, damit Mensch und Umwelt davon über Generationen profitieren. So gesehen nimmt die ARA Seetal in Bezug auf die interkantonale Zusammenarbeit eine Vorbildfunktion wahr.
Vorteile auf den Punkt gebracht
Maximale Trinkwasserqualität
Die Gewässer im Seetal
verbessern die Wasser-
qualität, weil sie vollständig
frei von gereinigtem
Abwasser bleiben.
Optimierte Sicherheit
Das Risiko von Störfällen,
bei denen teilgereinigtes
Abwasser in die Gewässer
gelangt, wird praktisch
ausgeschlossen.
Minimierte Kosten
Im Vergleich mit den
einzelnen ARAs verringern
sich die Kosten für die Ab-
wasserreinigung bei einem
Gemeinschaftsprojekt.







