ARA Seetal im Fokus des Seetaler Boten
- Lea Grossmann

- vor 3 Tagen
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Der Seetaler Bote hat in seiner Ausgabe vom 2. Juli 2026 ausführlich über den aktuellen Stand der ARA Seetal berichtet. Im Zentrum stehen die aktualisierte Kostenschätzung, der angepasste Zeitplan sowie die ökologische und wirtschaftliche Bedeutung des Generationenprojekts.
Die ARA Seetal soll künftig das Abwasser von 36 Gemeinden aus den Kantonen Aargau und Luzern in Möriken-Wildegg reinigen. Seit den ersten Planungen haben sich wesentliche Rahmenbedingungen verändert. Dazu gehören strengere gesetzliche Anforderungen an die Abwasserreinigung, das erwartete Bevölkerungswachstum, zusätzliche technische Anforderungen und Anpassungen bei den Transportleitungen. Die Projektverantwortlichen rechnen deshalb aktuell mit Gesamtkosten von rund 450 Millionen Franken. Die Inbetriebnahme ist nach heutigem Planungsstand frühestens 2034 vorgesehen.
Mit dem gemeinsamen Ausbau entsteht eine moderne und leistungsfähige Abwasserreinigung für die gesamte Region. Sie soll unter anderem Mikroverunreinigungen reduzieren, die Betriebssicherheit erhöhen und eine spätere Erweiterung ermöglichen. Gleichzeitig werden die Seen und Fliessgewässer entlastet: Künftig soll kein gereinigtes Abwasser mehr in den Baldeggersee, den Hallwilersee sowie in den Aabach und die Bünz eingeleitet werden. Bestehende Anlagen sollen teilweise als Rückhaltebecken oder Pumpwerke weitergenutzt werden.
Neben dem ausführlichen Hauptbericht beleuchtet der Seetaler Bote das Projekt in einem Kommentar und lässt Vertreter der betroffenen Gemeinden zu Wort kommen. Trotz der erheblichen Investitionen wird deutlich: Ein Alleingang der einzelnen Gemeinden wäre langfristig ebenfalls kostspielig. Der regionale Zusammenschluss schafft die Grundlage für eine zukunftsfähige, wirtschaftliche und ökologisch nachhaltige Abwasserreinigung über die Kantonsgrenzen hinweg.
Die drei Beiträge können hier vollständig gelesen werden:
Quelle: Seetaler Bote, 2. Juli 2026

Foto © André Widmer


