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2017 bis 2019​

Der Regierungsrat der Gemeinde Möriken-Wildegg genehmigt 2017 die Nutzungsplanung für das Gemeinschaftsprojekt ARA Seetal. Und die ARA Langmatt erbringt 2019 den Standortnachweis. Die Standortgebundenheit wird von der Abteilung Landwirtschaft des Kantons Aargau bestätigt. 

 

Was denken Einheimische und Direktbetroffene über diese Entwicklung? Hier das Interview mit dem UHU.

ARA Seetal: Wie geht es Ihnen – oder darf ich Du sagen?

UHU: Lassen wir die Formalitäten! Und danke, mir geht es blendend. Auch und gerade wegen der positiven Entwicklungen in Möriken-Wildegg.

ARA: Was bedeutet das für Dich?

UHU: Erst einmal ist damit bewiesen, dass ich nicht das einzige Wesen in dieser Region bin, das mit seiner Weisheit glänzt.

ARA: Was überzeugt Dich am Gemeinschaftsprojekt ARA Seetal?

UHU: Als weitsichtiger Zeitgenosse gefällt mir, dass dank der 30 Kilometer langen Leitung von Hochdorf nach Möriken-Wildegg, an der 38 Gemeinden angeschlossen sind, kein gereinigtes Abwasser mehr in die Seen fliesst.

ARA: Aber Du lebst ja weder im noch am Wasser, oder?

UHU: Cleveres Kerlchen, ja schon, aber dafür kralle ich in Zukunft auf meiner Jagd viel gesündere Beutetiere (schmunzelt). Das weiss auch meine Jungmannschaft zu schätzen, die noch Eierschalen auf den Wuschelköpfen trägt.

Ich bin nachtaktiv und darum so erfolgreich. Nicht, weil dann die Flugabwehr schläft, sondern dank meinem phänomenalen Seh- und Hörvermögen.

ARA: Bis zur Einweihung der ARA Seetal fliesst aber noch viel Wasser die Aare runter. Wirst Du das noch erleben?

UHU: Keine Sorge, ich werde bis zu 25 Jahre alt. Da werde ich noch viele Male abheben und mir als scharfen Beobachter einen Überblick über die laufenden Fortschritte verschaffen.

ARA: Als nächste Hürde steht die Teiländerung der Nutzungsplanung an. Wird dieser zugestimmt?

UHU: Man sagt mir nach, ich sei ein Glücksbringer. Darum habe ich diesbezüglich keine Zweifel. Gut möglich, dass die alten ARAs entlang den Seen dabei Federn lassen. Aber hei, nach dem Mausern steht man immer besser da. 

ARA: Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch und wünschen Dir und Deiner Jungschar weiterhin alles Gute.

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