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2024

Anpassung Nuztungsplanung durch die Gemeinde Möriken-Wildegg. 

 

Was denken Einheimische und Direktbetroffene über diese Entwicklung? Hier das Interview mit der Stockente.

ARA SEETAL: Wie geht es Dir?

STOCKENTE: Danke der Nachfrage. Ich könnte schnattern vor Glück. Das mag daran liegen, dass ich besonders anpassungsfähig bin und mich eigentlich von Sibirien bis in die Subtropen wohl fühle.

ARA: Du hast Dich aber fürs Seetal entschieden. Warum hast Du Dich gerade hier niedergelassen?

STOCKENTE: Für mich waren verschiedene Faktoren entscheidend – die Seesicht, das Naherholungsgebiet und natürlich die Lebensschule für die Kleinen, die in Gehweite liegt. Aber auch die Weitsicht der Menschen, die mit dem Gemeinschaftsprojekt ARA Seetal dafür sorgen, dass die ganze Region auch ein Naherholungsgebiet bleibt.

ARA: Du sprichst den Umweltverträglichkeitsbericht an. Was hältst Du davon?

STOCKENTE: Je sauberer das Wasser und die Umwelt, desto besser ist unser Leben – es gibt mehr Freunde und Bekannte wie Forellen, Frösche, Libellen, Biber und so weiter. Zudem finden wir alle mehr Nahrung,

bleiben länger gesund und erhöhen so unsere Lebenserwartung.

ARA: Was bringt der Umweltverträglichkeitsbericht für Dich persönlich?

STOCKENTE: Er garantiert und sichert mir und meinesgleichen die Lebensqualität. Nur noch eine ARA Seetal statt mehrere ARAs zu betreiben bedeutet, dass vom Baldeggersee über den Hallwilersee bis hin zur Aare kein gereinigtes Abwasser mehr in unseren Lebensraum fliesst – einfach grossartig.

ARA: Und die zusätzlichen Reinigungsstufe – braucht’s diese überhaupt?

STOCKENTE: Du weisst, ich bin kein Wissenschaftler. Aber die Tatsache, dass auch Mikroverunreinigungen und Medikamentenrückstände aus dem Abwasser entfernt werden, lässt mich in den höchsten Tönen quaken – dadurch werden die Perspektiven für meine Kleinen einfach grösser.

ARA: Wir bedanken uns herzlich für das Gespräch und wünschen Dir und Deiner Familie weiterhin alles Gute.

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